Opel - Marke der Rentner oder der Wilden

Kampagne der Opel Adam AG „Umparken im Kopf“

War die Kampagne von Opel erfolgreich und hat zu einer Verbesserung geführt?

Um die Kampagne „Umparken im Kopf“ verstehen zu können, sollte man sich zu-erst mit der Marke Opel vertraut machen und einen Rückblick auf die Geschichte des Automobilherstellers wagen.
Chronologie der Kampagne „Umparken im Kopf“
Im nachfolgenden Kapitel soll die Chronologie der Marketingkampagne „Umparken im Kopf“ beschrieben werden. Die bundesweit durchgeführte Kampagne wurde von der Marketing Agentur „Scholz & Friends“ für die Opel Adam AG entwickelt. Sie ist zeitlich in zwei Phasen unterteilt, die nachfolgend beschrieben werden.

Beginn der Kampagne- Die erste Phase

Opel - Marke der Rentner oder der Wilden
Opel – Marke der Rentner oder der Wilden?

Der 21. Februar 2014 bezeichnet den Startschuss der Kampagne „Umparken im Kopf“. Die Kampagne fokussierte zunächst auf verschiedene Irrtümer, die allge-meine Vorurteile aufgriffen. Diese Irrtürmer wurden auf einer Mikroseite „umpar-kenimkopf.de“, auf Internet Bannern, auf einem 1000 Quadratmeter großen Wer-beplakat in Berlin, in den sozialen Netzwerken, wie Facebook, Instagram und Twit-ter und bundesweit auf Anzeigetafeln zur Schau gestellt.
Die Anzeigen und Werbebanner plakatierten Irrtümer, wie beispielsweise „68 Prozent aller Männer halten rothaarige Frauen für feuriger. 90 Prozent davon haben noch nie eine [rothaarige Frau] kennengelernt“ oder „Aus Sicht der Physiker kann die Hummel unmöglich fliegen. Der Hummel ist das egal.“ und „Weißwein entfernt Rotweinflecken. Millionen ruinierte Teppiche sehen das anders.“
Auf den Abbildungen 7 bis 10, werden einige Plakate, sowie die Webseite und die Facebook Seite der Kampagne „Umparken im Kopf“ dargestellt.

Der Clou zu Beginn der Kampagne war, dass es keine Rückschlüsse oder Indizien auf den Urheber gab. Allgemeingültige Irrtümer und Stereotypen standen zur Diskussion und sollten zum Umdenken animieren.

Die zweite Phase der Kampagne „Umparken im Kopf“

Am ersten März 2014 bekannte sich Opel über Twitter zur Kampagne „Umparken im Kopf“. Der von Opel-Vorstandschef Karl-Thomas Neumann gesendete Tweet leitete die zweite Phase der Kampagne ein. In der zweiten Phase sollten Prominente Kampagnenbotschafter zum Umdenken in Bezug auf die Marke Opel anre-gen. Zu den sieben Prominenten gehörten die sechs Schauspieler Ken Duken, Karoline Herfurth, Joachim Król, Nadja Uhl, Fahri Yardim und Bettina Zimmermann sowie der damalige Fußballtrainer Joachim Klopp von Borussia Dortmund.
In einem zentralen Werbespot, der auf reichweitestarken Fernsehsendern Anfang März 2014 ausgestrahlt wurde, versuchen die Prominenten verbreitete Vorurteile aufzulösen. In verschiedenen TV-Spots werden die Prominenten in Probefahrten in einem der Opel-Modelle Insignia, Cascada, Mokka, ADAM, Astra GTC und Ampera gezeigt. In weiteren Werbespots werden die Prominenten dazu befragt, ob Sie Werbung für die Opel Adam AG machen möchten und beschäftigen sich mit Ihren Gedanken bezüglich der Marke Opel.

Analyse der Kampagne „Umparken im Kopf“

Um die Kampagne analysieren zu können, müssen messbare Werte herangezo-gen werden. Im nachfolgenden Abschnitt werden aus diesem Grund Daten aus sozialen Netzwerken herangezogen, um das Interesse und die Aufmerksamkeit zu dokumentieren, die die Kampagne erzeugen konnte.

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